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An keinem anderen für den Fliesenleger relevanten Belagsmaterial scheiden sich derart die Geister wie am Cotto. Die einen finden ihn gräßlich rustikal, aufwendig und riskant in der Verlegung und Nachbehandlung, für andere wiederum ist es "der" keramische Oberbelag schlechthin. Lange Zeit fristeten zahlreiche alte Cottoböden in Kirchen, Burgen oder Landhäusern ihr ödes Dasein und dienten als einfaches Mittel zum Zweck. Heute, da der Werkstoff Cotto eine Renaissance erfährt, sind solch alte Bodenbelege gefragt wie nie zuvor. Wem die original "alten Schätzchen" zu teuer sind, der kann sich seinen Stein aus dem Sortiment einer der vielen Anbieter aussuchen. Man unterscheidet grundsätzlich zwei verschiedene Herstellungsarten. Zum Einen die maschinelle Herstellung, ähnlich der von stranggezogenen Spaltplatten. Oftmals wird der Cotto hiernach auch einer werkseitig ausgeführten Endbehandlung unterzogen.

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Die andere Art der Herstellung ist jene, die dem Cotto sein so ursprüngliches, rustikales Erscheinungsbild verleiht: die Anfertigung in Handarbeit. Hierbei wird der Rohstoff Ton per Hand in vorgefertigte Holzrahmen gedrückt. Zum Vortrocknen werden die Rohlinge dann in riesigen, überdachten Hallen einzeln ausgelegt, bevor sie zum Brennen in einen Tunnel- oder Ringofen gelangen. Die Befeuerung erfolgt hierbei mit Kohle oder Holz, was dem Cotto eine besonders rustikale Note verleiht. Cottofliesen werden nahezu weltweit hergestellt. So in Mexiko, Marokko, Türkei, Belgien, Frankreich, Deutschland, Spanien und Italien. Dabei kommt aus den letzgenannten Ländern das Gros der vielseitigen Liefersortimente. Die bekanntesten Abbauregionen und Fertigungsstätten befinden sich in der italienischen Toskana rund um Florenz/Impruneta und in den Gegenden um Barcelona und Valencia in Spanien. Über diverse Großhändler und kleinere Importeure gelangt das Material schließlich nach Deutschland.

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